Hochpassfilter 1

 

Um einen Subwoofer in eine reine Analogumgebung einzufügen, spielen die Laufzeiten eine wichtige Rolle. Manches DSP verzögert schon im Millisekunden-Bereich. Da kommen recht schnell Laufzeitunterschiede zwischen Woofer und Lautsprechern von 50cm und mehr zusammen. Wohlgemerkt in die eher ungünstige Richtung, dass der Woofer “hinterherhinkt”, also später spielt und insofern näher am Hörer platziert sein muss als die Lautsprecher selbst.

Unser großes DSP verzögert mit 600 mikrosekunden nicht nennenswert. Das entspräche einer Verschiebung von 20cm und fällt nicht ins Gewicht.
Allerdings bleibt insofern noch das Problem bestehen, dass der Wunsch nach einem Subwoofer i.d.R. begleitet wird von der Idee die Hauptlautsprecher auch im Bass zu entlasten. Dies kann zwar über die DSP-Bausteine (Module 2 und 3) mit sehr hoher Qualität (96kHz/64bit) erfolgen, erfordert aber eine zusätzliche Wandlung von analog nach digital und zurück.

Wer davor zurückschreckt, der bekommt nun von uns die entsprechende Lösung.

Das meroVinger “Hochpassfilter 1″. Ein kleines Modul, das rein analog und mit hoher Bauteilequalität die Hauptlautsprecher (entweder bei passiven Lautsprechern über die Prozessorschleife des Vollverstärkers bzw. zwischen Vor- und Endstufe bei getrenntem Vor- und Leistungsverstärker oder bei Aktivlautsprechern direkt zwischen Vorstufe und Lautsprecher) vom Tiefbass entlastet. Die Trennung  kann zwischen 20 und 200 Hz stufenlos eingestellt werden. Zusätzlich verfügt das Gerät über eine “Klangwippe”, die im Bereich zwischen 100 und 20.000Hz den Frequenzgang sanft auf-, bzw. absteigend beeinflussen kann. So lässt sich wahlweise ein etwas brillanteres oder zurückhaltenderes Klangbild im Hochton einstellen.

Einfluss der Klangwippe, jeweils voller Potianschlag

Flankensteilheiten der unterschiedlichen Trennfrequenzen